#TeamThursday: Software Engineer Clemens Meinhart

Seit Anfang des Jahres ist Software Engineer Clemens Meinhart Teil unseres Teams. Über Gemeinsamkeiten von Brettspielen und Softwareentwicklung, Job-Wechsel in der Pandemie und seine Erwartungen an Invenium erzählt er uns im heutigen #TeamThursday.

Seit wann bist du im Unternehmen?
Ich bin seit Jänner 2021 dabei.

Wie war es für dich mitten in der Pandemie Job zu wechseln?
Vor dem Schritt habe ich mir natürlich Gedanken gemacht ob es klug ist der Krise zu wechseln - im Endeffekt ist es aber gut gegangen. Die Firma ist sehr verantwortungsbewusst mit der Krise umgegangen. Wir setzen auf Home-Office und wenn man sich doch persönlich trifft werden alle vorab getestet. Das hat beruhigt und einen guten Eindruck gemacht. Der persönliche Kontakt leidet natürlich etwas, aber ich und viele meiner Kolleg*innen sind es schon von VoIP und Gaming seit Kindheitstagen gewohnt virtuell Kontakt zu halten, deshalb funktioniert das auch remote wirklich gut.

Was ist deine Position im Unternehmen und was machst du da genau?
Ich bin Software Entwickler und hauptsächlich für unsere Infrastruktur, Plattform und Frameworks verantwortlich - das heißt für alles was sich unsere Produkte und Projekte an gemeinsamer Software teilen. Ich sorge für stabile Kommunikation und Konsistenz zwischen den Produkten und achte auf sauberen Code und gute Testbarkeit. Außerdem bringe ich mich in softwarearchitektonische Themen ein. Zusammengefasst kümmere ich mich darum, dass im Hintergrund unsere Systeme stabil laufen und auch unter Last verlässlich Daten liefern.

Wie sieht dein bisheriger Weg aus, der dich letztlich zu Invenium geführt hat?
Ich komme aus einem Realgymnasium und habe Softwareentwicklung/Wirtschaft an der TU Graz studiert. Direkt im Anschluss war für 6 Jahre in einem Konzern im Automotive-Sektor tätig. Ich habe mich aber schon während dem Studium gerne mit Big-Data Analytics beschäftigt und bei meiner Bachelorarbeit, meinem Masterseminar und der Masterarbeit in diesem Bereich geforscht. Insofern war Invenium der ideale Ort für mich, mich wieder intensiver mit diesen Themen auseinanderzusetzen.

Was an deiner Arbeit begeistert dich am Meisten?
Am meisten begeistert mich, dass das Team sehr jung ist und wie schnell und flexibel gearbeitet wird. Natürlich motiviert auch der frische, neue Tech-Stack. Insgesamt finde ich die Thematik einfach spannend. Ich schau mir gern an, was dabei rauskommt, auch wenn ich mit den Analysen direkt gar nicht so viel zu tun habe. Ich finde das Thema faszinierend.

Auf welches deiner Projekte bist du besonders stolz?
Obwohl ich nur 4 Monate dabei bin gibt es schon einige Dinge auf die ich stolz bin. Gleich einer meiner ersten Tasks war ein relativ komplexer softwarearchitektonischer Umbau zur Verbesserung der Testbarkeit, Code-Qualität und Versionierung der Produkte. Und der ist reibungslos über die Bühne gegangen, war überraschend einfach anzuwenden und hat auch out-of-the-box funktioniert. Das lässt mein Entwicklerherz höher schlagen. Für die nächsten Jahre erwarte ich mir, dass die Invenium weiter wächst und gedeiht – ich wäre Stolz wenn ich Richtung Flexibiltät, Stabilität und Einfachheit weiterhin meinen Beitrag leisten könnte.

Was macht für dich die Team- und Arbeitskultur bei Invenium aus?
Wenn ich etwas benötige, kann ich jede*n jederzeit anrufen. Egal bei wem - man bekommt sofort Hilfe und Kooperation. Und es gibt ein gegenseitiges Interesse virtuell etwas gemeinsam zu unternehmen auch trotz Corona.

Wenn du nicht Software Engineer geworden wärst, was würdest du beruflich machen?
Ich hatte früher einen ganz starken Faible für Geschichte und Archäologie. Mich hat alles aus der Zeitspanne von der Antike bis ins 16., 17. Jahrhundert wahnsinnig interessiert. Meine Fachbereichsarbeit in der Schule habe ich beispielsweise zu Karl Martell geschrieben. Dennoch hab ich mich schon damals hobbymäßig viel mit Computern beschäftigt. So enschied ich mich dann doch für ein technisches Studium, nachdem ich an der TU Graz mit Softwareentwicklung/Wirtschaft ein Studium gefunden habe das Informatik mit Wirtschaft und Recht kombiniert - der zweite Bereich ist etwas, das man immer brauchen kann. Außerdem war es wohl auch ökonomisch die bessere Wahl für mich.

Womit verbringst du abseits der Arbeit gerne deine Zeit?
Mit kleinen Hobby-Projekten, Heim-Server, Computer- und klassischen analogen Brettspielen - am Liebsten heavy Strategiespiele mit möglichst wenig Zufall wie zum Beispiel dem Game of Thrones Brettspiel oder Terraforming Mars. Wie in der Arbeit mag ich auch in Spielen Konsistenz und Ordnung. Zum Ausgleich betreibe ich außerdem Historical European Martial Arts (HEMA). Über HEMA komme ich meiner Begeisterung für Geschichte nach und betreibe historische Quellenforschung, um europäische Kampfkünste zu rekonstruieren, zu verstehen und wiederzubeleben.

Invenium Software Engineer Clemens Meinhart

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