#TeamThursday: Mitgründer und CTO Gunnar Schulze

In unserer Serie #TeamThursday rücken wir immer Donnerstags jene Menschen ins Rampenlicht, die hinter der Marke Invenium stehen.

Heute stellen wir Euch unseren Mitgründer, CTO und technisches Mastermind Gunnar Schulze vor. Er erzählt uns von den Anfängen von Invenium, gibt Einblicke in den Entwicklungsprozess und worauf er als CTO Wert legt.

Du warst als Mitgründer von Anfang an dabei. Wie hast du die letzten 4 Jahre vom Forschungsprojekt zum 20-Personen Startup erlebt?
Gunnar Schulze: Die letzten Jahre sind für mich wahnsinnig schnell verflogen. Manchmal kommt es mir wie gestern vor, als wir noch gemeinsam in einem kleinen Büro im Grazer Innovationszentrum N4 die ersten Gehversuche gemacht haben. Seit damals hat sich viel verändert: Waren wir damals noch nicht sicher, ob wir uns vorrangig auf die Produktentwicklung oder doch lieber nur aufs Projektgeschäft konzentrieren sollen, setzen wir heute verstärkt auf die Entwicklung von standardisierten Produkten für einzelne Branchen. Umso mehr freut es mich, dass sich die vielen Anstrengungen schlussendlich gelohnt haben und wir inzwischen ein ebenso talentiertes wie hochmotiviertes 20-köpfiges Team sind.

Was an deiner Arbeit bei Invenium begeistert dich am meisten?
Mich begeistert es vor allem in einem so spannenden Bereich arbeiten zu dürfen, in dem nicht viele Unternehmen vor uns tätig waren. Vor allem die Überschneidung zwischen Data Science und Algorithm Engineering finde ich faszinierend, da es oft technische Feinheiten sind, die angewendet auf große Datenmengen den entscheidenden Unterschied ausmachen können. Dabei haben wir viele der angewendeten Methoden über die Jahre hinweg selbst entwickelt. Rückschläge, dass etwas nicht so funktionierte, wie wir uns das vorgestellt hatten, gehörten in dieser Phase natürlich genauso dazu. Letztendlich konnten wir aber jede technische Herausforderung gemeinsam im Team lösen. Das macht für mich Invenium aus.

Auf welches deiner Projekte bist du besonders stolz? Warum?
Auf unser erstes Produkt ‚Location Insights‘. Dieses haben wir damals zu viert entwickelt. Technologisch würde man heute sicher einiges anders lösen, aber mich freut es, dass dieses Produkt nach über drei Jahren noch immer erfolgreich im Einsatz ist. Das beweist, dass wir damals vieles richtig gemacht haben.

Du bist CTO, gibst die technische Richtung vor. Beschreibe den Entwicklungsprozess bei Invenium. Worauf legt ihr Wert?
Das interdisziplinäre Aufgabengebiet bei Invenium stellt uns jeden Tag vor neue Herausforderungen. Neben Best Practices und Industriestandards in den jeweiligen Bereichen legen wir besonderen Wert auf eine saubere und strukturierte Arbeitsweise. Eine hohe technische Qualität des Sourcecodes gehört für mich hier ebenso dazu wie das Arbeiten mit Feature Branches (Entwicklung von neuen Funkionen in abgekapselten Entwicklungsumgebungen, Anm.) oder der Einsatz von Conventional Commits (Standardisierte Bausteine zur Beschreibung von Codeänderungen, Anm.). Die sorgfältige Validierung unserer Analyseergebnisse bildet nicht zuletzt eine zentrale Säule in Bezug auf die Qualität unserer Produkte.

Womit verbringst du abseits der Arbeit gerne deine Zeit?
Soweit es mir die Arbeit erlaubt, verbringe ich meine Freizeit gern mit Freunden in der Natur. Zu meinen Hobbies zählen Mountainbiken und Klettern im Sommer sowie Skitourengehen im Winter. Hin und wieder setze ich mich auch gerne ans Klavier oder spiele E-Gitarre.

Wenn du nicht Informatik studiert hättest, was würdest du beruflich machen?
Das ist nicht so einfach zu beantworten. Computer haben mich schon als kleines Kind interessiert, aber ich hatte auch immer großes Interesse für Musik. Wenn ich so darüber nachdenke, hätte ich mich wahrscheinlich für ein Toningenieur Studium entschieden.

Invenium Mitgründer und CTO Gunnar Schulze

Zurück zur Artikelübersicht